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Erdgas ist verbraucherfreundlich: Es ist immer verfügbar und muss nicht bestellt und im Haus „gelagert“ werden – wie zum Beispiel Heizöl. So sparen Sie nicht nur Platz, sondern zugleich Zeit, Aufwand und Geld. Wir nennen Ihnen ein paar Beispiele, in welchen Räumen Erdgas eingesetzt werden kann.

In der Küche ist Erdgas ein guter Partner: Leidenschaftliche Köche schwören auf Gasherde, weil die Hitze optimal und extrem schnell reguliert werden kann. Viele andere Haushaltsgeräte können ebenfalls mit Gas arbeiten. Das spart Energie und Geld. Und wenn die Küchenhandtücher beim Kocherlebnis Flecken bekommen haben, geht es damit ab in den Waschraum.

Auch im Waschraum sparen Sie durch den Einsatz von Gas und schonen aktiv die Umwelt. Die Waschmaschine kann an die Warmwasserbereitung angeschlossen werden. Weil diese dann weniger Zeit zum Erhitzen des Wassers braucht, wird der Waschgang kürzer. Im mit Erdgas betriebenen Trockner wird die Wäsche danach besonders flauschig: durch einen hohen Luftdurchsatz. So wird die Lieblingsdecke für Ihre Couch besonders kuschelig. Mit der geht es dann ins Wohnzimmer.

Im Wohnzimmer können Sie es sich samt flauschiger Kuscheldecke gemütlich machen – auf der Couch, direkt vor dem Kamin. Der lässt sich übrigens unkompliziert auf Erdgas umrüsten.

Frische Luft gefällig? Weiter bestens entspannen lässt es sich auf der Terrasse, im Garten oder dem Balkon. Mit einem Erdgas-Terrassenstrahler können Sie auch bei kühlerem Wetter frische Luft genießen, ohne dass Sie frösteln. Und auf dem Erdgasgrill können zu jeder Jahreszeit leckere Würstchen bruzzeln – immer ein „Erfolgsgarant“ für gemütliche Abende oder Feiern mit Familie und Freunden. Erdgas-Steckdosen lassen sich wie Ihre „Strom-Schwestern“ einfach im und am Haus verbauen.

Und wenn es einmal richtig regnet: Wie wäre es dann mit Entspannung in einer Erdgassauna? Da, wo früher die Tanks für das Heizöl standen, ist ja ein Raum frei – sobald Sie auf Gas umgestellt haben!

Konkrete Einsatzgebiete für Erdgas:

In privaten Haushalten werden rund 80 % der Energie für die Gebäudeheizung und Warmwasserbereitung verwendet. Erdgas ist hierfür der umweltschonendste Primärenergieträger, denn Erdgas muss nicht erst in aufwendigen Prozessen in einen nutzbaren Brennstoff umgewandelt werden. Darüber hinaus ermöglicht Erdgas höchste Nutzungsgrade bei der Wärmeerzeugung und die Erdgasgeräte benötigen nur eine geringe Abstellfläche.

Neben den konventionellen Erdgas-Heizkesseln gibt es moderne Geräte, die mit Niedertemperaturtechnik (NT-Technik) ausgestattet sind. Durch automatische Anpassung wird hier nur die Wärme erzeugt, die man auch wirklich benötigt.

Noch effizienter nutzen Brennwertgeräte mit Brennwerttechnik die Energie Erdgas. Diese entzieht zusätzlich die im Wasserdampf des Abgases enthaltene Kondensationswärme, so dass der Wirkungsgrad von Brennwertgeräten, bezogen auf den Heizwert, bei über 100 % liegt. Im Vergleich zu modernen NT-Wärmeerzeugern führt dies nochmals zu einer durchschnittlichen Brennstoffeinsparung von 10 bis 15 %.

Gasherde lassen sich bei einem vorhandenen Erdgasanschluss in jeder Küche aufstellen. Die Vielzahl der Gerätetypen lässt keine Wünsche offen. Sei es ein konventioneller Herd mit Backofen, ein Glaskeramik-Kochfeld oder ein Umluftbackofen. Folgende Vorteile bietet ein Erdgas-Herd:

  • sofort verfügbare Wärmeleistung
  • stufenlose Regulierbarkeit der Flamme
  • sichtbare Dosierung der Hitze
  • problemlose Anpassung der Flamme an alle Topfarten und -größe
  • kein Vorheizen notwendig
  • keine Energieverluste durch Restwärme
  • im Vergleich zu anderen Energiearten Einsparung von Primärenergie
  • Kostenersparnis: Ein 4-Personen- Haushalt, der bereits mit Erdgas heizt, spart rund 50 % seiner Energiekosten für`s Kochen ein.

Mit modernen Gasgeräten warmes Wasser zu bereiten, heißt Energie einsparen ohne Komfortverlust. Denn die präzise Regeltechnik sorgt für einen rationellen Energieverbrauch.

Produktionswärme, Raumwärme, Warmwasserbereitung, Kühlen und Klimatisieren: In der Industrie gewinnt Erdgas als Brennstoff aufgrund seiner ökologischen und wirtschaftlichen Vorteile zunehmend an Bedeutung. Noch mehr als im privaten Haushalt kommt es hier darauf an, dass die benötigte Energie stets zur Verfügung steht und genau zu dosieren ist.

Für den spezifischen Bedarf der unterschiedlichen Branchen entwickelte Gasbrennertechniken unterstützen zusätzlich den Produktionsprozess. Besonders effektiv ist hier der Einsatz der Kraft-Wärme-Kopplung über erdgasbetriebene Blockheizkraftwerke.

Die Sonne ist unsere größte natürliche Energiequelle. Der Einsatz von Sonnenkollektoren bietet sich dort an, wo Sonnenenergie effektiv genutzt werden kann. In unserer Region ist dies insbesondere bei der Warmwasserbereitung sinnvoll: Der Energiebedarf ist weitgehend unabhängig von der Jahreszeit und es besteht vor allem in den Sommermonaten eine zeitliche Übereinstimmung von Warmwasserbedarf und Sonnenstunden.

Je nach Auslegung der Anlage kann ein Anteil von 40-60 % der benötigten Warmwassererzeugung durch Sonnenenergie abgedeckt werden. Besonders umweltschonend ist es, Sonnenenergie zusammen mit Erdgas (und hier vor allem mit Hilfe der Brennwerttechnik) zu nutzen. Lassen Sie sich beraten! Die Mehrkosten für den Einbau von Sonnenkollektoren werden von verschiedenen Seiten finanziell abgefedert.

Turbinen mit Erdgasantrieb werden als Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen vorrangig für die Energieversorgung von Industrie-Unternehmen genutzt. Die Abgase von Gasturbinen können aufgrund des hohen Temperaturniveaus direkt für die industrielle Produktion genutzt werden.

Bei der Klimatisierung, der Kühlung von Lebensmitteln oder der Bereitstellung von industrieller Prozesskälte werden z. B. Kältemaschinen eingesetzt. Ein Verfahren zur Kälteerzeugung ist Absorption. Bei tiefer Temperatur und niedrigem Druck verdampft ein Kältemittel; es nimmt Wärme auf und erzeugt so den gewünschten Kühleffekt. Erdgas kann hier als Antriebsenergie eingesetzt werden. Dabei erweist es sich als besonders günstig, erdgasbetriebene Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen zu nutzen.

In einer Brennstoffzelle lassen sich elektrischer Strom und Wärme bei hohem Nutzungsgrad und minimaler Umweltbelastung erzeugen. Zum Antrieb dieses Prozesses kann Erdgas eingesetzt werden.
Vorteile der Brennstoffzelle:
•    Im Vergleich zu anderen Stromerzeugern deutlich höhere elektrische Wirkungsgrade
•    Geringe spezifische CO2-Emissionen
•    Praktisch vernachlässigbare NOX- und CO-Emissionen
•    Gutes Teillastverhalten
•    Sehr niedrige Geräuschemissionen

Unter ökologischen Gesichtspunkten ist Erdgas eine ideale Alternative zu Benzin- und Dieselkraftstoffen. Es verbrennt umweltschonender und emissionsärmer als andere fossile Energieträger. Weniger Kohlendioxid, weniger Kohlenmonoxid, weniger smogbildende Abgase, keine Freisetzung gesundheitsgefährdender Stoffe wie Benzol und Formaldehyd, im Vergleich zu Diesel nahezu kein Rußausstoß.

Überzeugend sind die Umweltvorteile des Kraftstoffs Erdgas: 80 % weniger Stickoxide und Kohlenwasserstoffe, dadurch eine entsprechende Verminderung der Ozonbildung. 50 % weniger Kohlenmonoxid, Rußpartikel und Schwefeldioxid werden praktisch völlig vermieden. Beim Betanken entstehen keine Verdampfungsverluste und Geruchsbelästigungen. Auch die geringen Geräuschemissionen - halb so laut wie ein Dieselfahrzeug - sprechen für Erdgas.

 

 

Erdgas als Kraftstoff in Fahrzeugen - ein Vergleich
Kohlenmonoxid (CO) Reduzierung gegenüber Diesel: 50% / Benzin: 50%
Kohlendioxid (CO2) Reduzierung gegenüber Bezin: 20%
Stickoxid (NO2) Reduzierung gegenüber Diesel: 65% / Benzin: 80%
Kohlenwasserstoffe Reduzierung des Ozon- Bildungspotentials gegenüber Benzin: 65%

Erdgasfahrzeuge sind vor allem für Kommunen und Flottenbetreiber eine attraktive Alternative. Bisher überwiegen bivalente Fahrzeuge, d. h. Benzin-Autos, die so umgerüstet werden, dass sie auch mit Erdgas fahren können. Zumeist erfolgt die Umrüstung nachträglich, einige Hersteller bieten jedoch bereits serienmäßig bivalente Fahrzeuge an. Noch effektiver nutzen monovalente, also reine Erdgasfahrzeuge, die Vorteile von Erdgas als Antriebsenergie. In Deutschland fahren bisher überwiegend Busse mit monovalentem Erdgasmotor.

Wirtschaftlichkeit

Kosten für Umrüstung: 1.500 € - 5.000 €
Verbrauch: 100 kWh auf 100 km (= etwa 10l Benzin oder 9m³ Erdgas)
Reichweite: 180 - 250 km pro Erdgas Tankfüllung
Tankflascheninhalt: ca. 70 - 90 Liter
Preis (Benzinäquivalent): 0,88 €/kg = ca. 0,57 €/Liter

Auch GWH setzt auf Erdgas als Antriebsenergie. GWH hat die Anzahl der eingesetzten Erdgasfahrzeuge auf nunmehr 9 erhöht. Damit ist fast der gesamte Fuhrpark auf Erdgasfahrzeuge umgestellt.

Die am 30.09.2004 in Betrieb genommene Erdgastankstelle auf dem Gelände der ARAL-Tankstelle an der Albaxer Straße, B64/83, wird sehr gut angenommen. Durch den 24-Stunden-Betrieb wird eine permanente Erreichbarkeit dieser Erdgastankstelle gewährleistet, ein besonderer Vorteil auch für auswärtige Fahrzeuge.

Im privaten und kommunalen Bereich werden in Höxter bereits 135 Fahrzeuge mit Erdgas betrieben.

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