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Fakten rund um den Elektro-Roller

  • praktisch in der Stadt, man ist schnell unterwegs und findet immer einen Parkplatz
  • geräuschlos
  • moderne Lithium-Ionen-Akkus
  • schadstofffrei — keine Abgase
  • Tanken entfällt
  • niedrige Stromkosten
  • kaum Verschleißteile, weniger Wartungsaufwand
  • niedrige Betriebskosten (Kaskoversicherung, keine Steuern)
  • dynamischeres Fahrverhalten
  • Reichweite 50 bis 150 Kilometer oder mehr, je nach Hersteller und Anzahl der integrierten Akkus
  • Akkus halten im Schnitt 1.000 Ladezyklen durch (entspricht bei einem Akku 50.000 bis 60.000 Kilometer)
  • Tragbare Akkus etwa der Marke Kumpan electric (Foto oben) wiegen ca. 10 Kilogramm, können aber herausgenommen und an jeder Haushaltssteckdose aufgeladen werden
  • Elektro-Roller mit fest verbauten Akkus benötigen eine Ladestation bzw. eine Steckdose in der Garage
Einsatz eines Akkus beim E-Roller
Einsatz eines Akkus beim Kumpan electric E-Roller
Reichweite

Es gibt Elektro-Roller mit einer höheren Reichweite als angegeben, dazu zählen zum Beispiel unsere getesteten Modelle von Kumpan electric. Diese kommen auf eine Reichweite bis zu 186 Kilometer.

Da man Elektro-Roller meist nur auf Kurzstrecken einsetzt, ist die Reichweite für die meisten Käufer auch kein Problem. Um die Reichweite eines E-Rollers zu erhöhen, wird meist ein zweiter oder dritter Akku eingebaut. Das spart Kosten und ermöglicht es zudem, einen Akku zu laden während der anderen noch benutzt wird.

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Video von unserer Testfahrt

Wissenswertes über Elektro-Roller

Gemächliche Modelle fahren 20 und 35 Stundenkilometer (km/h) schnell, flinkere Elektro-Roller bringen 45 km/h auf den Tacho, Speedroller kommen sogar auf bis zu 110 km/h. Je höher die Leistung (=Wattzahl) des Motors, desto schneller kann man mit dem E-Roller fahren und desto dynamischer beschleunigt er. Da Elektro-Roller bei Steigungen mit mehr als 10 Prozent sehr langsam werden, bieten einige Modelle spezielle Beschleunigungsfunktionen. Ein solcher „Boost”-Modus kann dann für einige Sekunden aktiviert werden.

Elektro-Roller mit Lithium-Ionen-Akkus kosten ab 1.800 Euro aufwärts. Die weiter oben abgebildeten Roller von Kumpan electric made in Germany kosten 3.299 Euro (Modell 1953) bzw. 4.999 Euro (Modell 1954 Ri). Zum Vergleich der Verbrenner Vespa kostet neu ab 3.650 Euro.

Kleine Maschinen schaffen Strecken zwischen 20 und 40 Kilometer, größere Elektro-Roller eignen sich je nach Akku-Anzahl mit 50 bis 186 Kilometern Reichweite für Touren über Land. Wie weit ein Akku reicht, hängt ab von Gewicht und Fahrweise des Fahrers, vom Gelände, der Motorleistung, dem Akkutyp und der Zahl der verbauten Akkus. Auch die Witterung hat Einfluss auf den Akku und damit auf die Reichweite. Bei Kälte wird der Aktionsradius mit einer Akkuladung kleiner. Schnellladefunktionen könnten hier hilfreich sein.

Entleerte Akkus benötigen zwischen zwei und acht Stunden, bis sie wieder voll geladen sind. Praktisch sind herausnehmbare Akkus. Die Ladedauer bei Kumpan electric ist in der Schnellladefunktion 2 Stunden und bei normaler Aufladung 4 Stunden.

Je nach Größe des E-Rollers und abhängig vom Strompreis wird für 100 Kilometer Fahrt Strom für 50 Cent bis etwa 1,20 Euro fällig. Ein herkömmlicher Roller mit Verbrennungsmotor verbraucht auf diese Entfernung Sprit für rund 5 Euro, dazu Motoröl.

Das hängt von den jährlich gefahrenen Kilometern ab. Die Fahrkosten beim E-Roller betragen etwa ein Fünftel eines Benziners. Dafür sind die Elektrogefährten etwas teurer in der Anschaffung. Außerdem wird nach einigen hundert Ladezyklen ein neuer Akku fällig. Qualitäts-Akkus bei Kumpan electric überstehen im Schnitt bis zu 1.000 Ladezyklen – das entspricht bei drei Akkus 180.000 Kilometern (Modell 1954 Ri). bzw.150.000 Kilometern (Modell 1953).

  • Führerschein: Die meisten E-Roller erreichen maximal 45 Kilometer pro Stunde. Fahren darf sie, wer einen Pkw-Führerschein oder eine Fahrerlaubnis der Klasse AM besitzt. Für Roller mit mehr Fahrleistung ist ein Führerschein der Klasse A1 nötig – oder ein Autoführerschein, der vor dem 1. April 1980 ausgestellt wurde. Für kleine Citycruiser, die maximal 25 km/h fahren, brauchen Fahrer, die vor April 1965 geboren sind, keinen Führerschein, jüngere lediglich eine Prüfbescheinigung für Mofas. 
  • Helmpflicht: Fahren E-Roller schneller als 20 km/h, besteht Helmpflicht.
  • Versicherung: Elektro-Roller benötigen eine entsprechende Haftpflichtversicherung.

Bildrechte: Die Fotos und das Video wurden mit freundlicher Unterstützung von Kumpan electric - e-bility GmbH, dem Fotografen Martin Leclaire und dem Gelsenwasser Mediateam erstellt.